Rassetypische Eigenschaften

Robust, widerstandsfähig, winterhart:

Eine ganzjährige Freilandhaltung ist möglich. Ein Unterstand ist willkommen, aber nicht nötig. Die Rinder sind genügsam, anspruchslos, wartungsarm, beste Futterverwerter. Schottische Hochlandrinder können selbst in Ungunstlagen, auf kargen Böden, in schwierigem Gelände sowie auf Grenzertragsböden gehalten werden, also auch im Auwald, im Moor, der Heide bis hin zu extremen Hochgebirgslagen.

Anpassungsfähig, gutmütig, mutig, freiheitsliebend:

Die Schottischen Hochlandrinder lieben große, weite Flächen. Sie sind einerseits Individualisten, doch andererseits fühlen sie sich in ihrer Herdenfamilie am wohlsten. Fremden gegenüber begegnen sie mit Zurückhaltung

Spätreif, langlebig, kleinrahmig, leicht:

Spätreife und Langlebigkeit stehen in Korrelation. Ebenso die Kleinrahmigkeit und die Leichtigkeit. Ein leichtes geländegängiges Rind, das für Steilhänge gleichermaßen gut geeignet ist, wie für das Moor, muss leichter sein als ein Stallrind, bei dem es ausschließlich auf die tägliche Gewichtszunahme ankommt.

 

Fruchtbar, leichtkalbend, beste

Muttereigenschaften, Vielkälbrigkeit:

Die Fruchtbarkeit ist dank der unveränderten Zuchtform ohne Einkreuzung noch voll erhalten. Geburtshelfer sind in der Regel vollkommen überflüssig. Das Kalb genießt den vollumfänglichen Schutz der Mutter.

Urtümlich, attraktiv, zottelig

Schottische Hochlandrinder sehen naturbelassen so gut aus, dass sie eine Bereicherung jeder natürlichen Umgebung und jedes Landschaftsbildes sind und somit viel Publikum anziehen.